Das Weingartener Moor
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Ausflug ins Weingartener Moor

Nachdem sich das Wetter gebessert hatte unternahmen wir am Ostermontag einen Ausflug ins Weingartener Moor. Obwohl dieses fast vor der Haustüre liegt, habe ich erst letztes Jahr von dessen Existenz erfahren. Für die Kinder ist es ein Spass und es gibt einiges zu entdecken. So richtig toll ist es dort Mitte Frühling/Sommer wenn man etwas Zeit mitbringen kann. Dann kann es durchaus sein dass man einer ausgewachsenen Ringelnatter begegnet. Aber auch so war es ein toller Ausflug.

Beim Weingartener Moor handelt es sich um ein Niedermoor, das sich in einem versumpften Flussbett von Murg und Kinzig bildete, nachdem die beiden Flüsse in den Rhein durchgebrochen waren. Es ist seit 1940 ein Naturschutzgebiet in dem mehrere gefährdete Insekten-, Amhibien- und Vogelarten beheimatet sind.
Wat Pha Keo in Bangkok
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Thailand – eine Retrospektive

Wat Pha Keo in Bangkok

Wat Pha Keo in Bangkok

Thailand ist für mich ein ganz besonderes Land und das wird auch wahrscheinlich immer so bleiben. Es verkörpert wie nichts sonst meine Sehnsucht nach Exotik, nach Abenteuern, nach Andersartigkeit. Schon von klein auf war ich von Asien fasziniert, immer dann wenn Sendungen darüber im Fernseher gezeigt wurden, saß ich wie gebannt davor. Möglicherweise hänge ich aber auch deshalb so an Thailand, weil es das erste Land war in dem ich Südostasiatischen Boden betrat. Das war 1995 (meine Güte, sind das wirklich schon 20 Jahre?).

Damals flogen wir für 1016.- DM (Deutsche Mark) mit der rumänischen Tarom über Bukarest nach Bangkok. Dort angekommen und mit dem Loose (orangener Reiseführer, ihr kennt sie ;)) im Arm ging es per Taxi in die Kao San Road in das ‚Wallys Guest House‘, wo wir in einem stickigen Zimmer ohne Fenster unsere erste Nacht in Thailand verbrachten. Dort genossen wir unser erstes Thaifood und bestaunten die ersten buddhistischen Tempel unseres Lebens. Das war eine unglaublich Erfahrung. Wir sogen den Dunst des versmogten Bangkok in uns auf und wehrten uns erfolgreich gegen die TukTuk Mafia, welche uns dazu bringen wollte Edelsteine zu kaufen die man mit enormen Gewinn in Deutschland weiterverkaufen hätte können sollen.

Hand einer Buddha Statue in Sukothai

Hand einer Buddha Statue in Sukothai

Weiter ging es per Bus nach Sukothai und wieder zurück nach Bangkok. Als nächstes stand der Kaeng Krachan Nationalpark auf der Liste wo wir zelteten und es mit einem aggressiven Nashornvogel zu tun bekamen, der sämtliche Insassen des Camps dort tyrannisierte.
Weiter ging es nach Chumphon wo wir das Mitternachts Boot nach Ko Tao, vollgepackt mit Travellern, Lebensmitteln und einem Auto -eines der ersten auf der Insel-, nahmen.

Auf Ko Tao hatten wir uns den Sai Daeng Beach direkt gegenüber von Shark Island ausgesucht, der damals ausschliesslich per Boot erreichbar war. Unsere Hütte war einfach und das Bad ein dunkles Loch aber dennoch wollten wir nichts anderes. Die Nächte waren heiss und der ächzende Ventilator schaffte kaum Linderung so dass ich unzählige Stunden, im eigenen Saft bratend, wach lag. Dennoch, am Hang gelegen mit grandiosem Blick auf die Bucht war es das reinste Paradies.

Sonnenaufgang vor Ko Hai in der Andamanen See

Sonnenaufgang vor Ko Hai in der Andamanen See

Das zugehörige Restaurant war einfach und dennoch für uns reizvoller als jedes Sterne Restaurant. Was braucht man mehr als ein leckeres grünes Thai Curry und ein Singha Bier (Chang war damals nicht nicht sehr weit verbreitet) während man dem Meeresrauschen und dem aus den Lautsprecher dudelndem Thai Pop lauscht?

Die Tage verbrachten wir mit dem bestaunen der uns als begeisterte Mittelmeerschnorchler bis dato unbekannt bunten Unterwasserwelt. Korallen, Clownfische, Muränen und auch die ersten Haie, das waren einige der bleibendsten Momente in meinem Leben.

Beach vor dem Mountain View Resort auf Ko Lipe

Beach vor dem Mountain View Resort auf Ko Lipe

Nach einigen Tagen schipperten wir mit einem langsamen Boot weiter nach Ko Pha Ngan, einer Insel die bereits damals für die (in meinen Augen) unsägliche Full Moon Party bekannt war. Wir hatten eine kleine Hütte am Haad Yao Beach, an dem es damals ausschliesslich einfachere Bungalow Anlagen gab. Es war ein Traum.

Die letzte Station auf der damaligen Reise war eine einfache Bungalowanlage namens Moon Bungalows im Norden des Chaweng Beaches auf Ko Samui. Dieser galt bereits damals als überlaufen und dennoch war er aus heutiger Sicht betrachtet noch sehr ursprünglich und relaxed. Die 4 Sterne Hotels gab es bereits, jedoch überwogen noch die Bungalowanlagen und überall waren urige aus Bambus gebaute Bars am Strand zu finden.

Felsen vor Ko Hai

Felsen vor Ko Hai

Auch jetzt noch, nach vielen Jahren und vielen Reisen nach Südostasien und anderswo hin, ruft allein die Erwähnung des Namens Thailand eine tiefe Sehnsucht in mir hervor. Auch wenn ich weiß, dass sich Thailand enorm verändert hat und ich das Reisen heute komplett anders empfinde – die Sehnsucht ist irgendwie geblieben.

Wie ist das bei Euch? Habt ihr Länder oder Orte, bei denen es Euch genau so geht?

Restaurant auf Ko Lipe

Restaurant auf Ko Lipe

Ayutthaya bei Nacht

Ayutthaya bei Nacht

Straßenstände in Sukothai

Straßenstände in Sukothai

Tuk Tu auf den Straßen Bangkoks

Tuk Tu auf den Straßen Bangkoks

Hua Lamphong Train Station in Bangkok

Hua Lamphong Train Station in Bangkok

Wat Mahatat in Bangkok

Wat Mahatat in Bangkok

In der Nähe des Wat Arun

In der Nähe des Wat Arun

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Am Hauptbahnhof Karlsruhe

Hauptbahnhof Karlsruhe

Hauptbahnhof Karlsruhe

Hauptbahnhof Karlsruhe

Hauptbahnhof Karlsruhe

Hauptbahnhof Karlsruhe

Hauptbahnhof Karlsruhe

Bei schlechtem Wetter, Kälte und akuter Faulheit fahre ich statt mit dem Fahrrad mit dem Zug zur Arbeit. In letzter Zeit traf quasi täglich einer der Verhinderungsfaktoren zu, so dass ich auf dem Nach Hause Weg immer wieder einige Zeit wartend am Karlsruher Hauptbahnhof verbrachte. Die Zeit lässt sich herrlich nutzen um mit dem iPhone ein paar Schnappschüsse zu machen.