me & my gear

Me, Myself & I

Me, Myself & I

Im Frühjahr 2012 wurde mir während eines Urlaubs mit meiner Frau und unseren 2 kleinen Kindern bewusst, dass ich keine Lust mehr hatte eine schwere und voluminöse Fotoausrüstung durch die Lande zu schleppen. Vor allem mit Kleinkindern ist es ja nun nicht so, dass man sich einfach die Fototasche schnappen und aus dem Haus hechten kann. Selbst auf kleineren Touren war der Foto, damals eine Canon EOS 40D, kaum noch dabei. Zu schwer. Zu groß. Zu umständlich.
Systemkameras gab es bereits, aber zunächst einmal hatte ich diese gar nicht auf meinem Radar.

Zunächst suchte ich bei den Kompakten. Die Bildqualität sollte natürlich ordentlich sein und das Glas gut und Lichtstark. Manuelle Bedienung sollte auch ohne Menüwühlereien möglich sein. Schön wäre ein etwas grösserer Sensor als sonst üblich in dieser Klasse.
Dabei stiess ich dann auf die Fujifilm X10. Die Bidqualität war für eine Kompakte wirklich gut, aber im Vergleich zur DSLR doch eine Ernüchterung.

Ich suchte also weiter und stiess auf die Systemkameraklasse. Damals waren die bekannten Hersteller Sony sowie Panasonic und Olympus.

Während die Sonykameras einen APS-C Sensor verbaut hatten, wurde bei Olympus und Panasonic ein micro 4/3 Sensor verbaut, der etwas kleiner ist. Nach allem was ich gelesen hatte macht der Unterschied etwa eine Blendenstufe aus, was für manche (von denen gefühlt alle niemals mit einem micro 4/3 System fotografiert hatteb) ein absolutes no-go zu sein schien und für andere locker vernachlässigbar war. Da mir die Haptik der Sony Kameras nicht gefiel und es für die Olympus/Panasonic Kameras eine schon damals beeindruckende Anzahl hochwertiger Objektive gab, beschloss ich darauf umzusteigen.

Zunächst versuchte ich mein Glück mit der Panasonic DMC-GX1 mit der ich allerdings auch nicht so recht glücklich war. Mir fehlte zum einen der Sucher und zum anderen gefielen mir die JPEGs aus der Kamera überhaupt nicht. Sie wirkten leblos und die Farben waren wir zu blass und flau.

Zum ersten mal las ich dann von der Fujifilm X-PRO1, die mich vom Design her und vor allem von der Bildqualität in Beispielgalerien vollkommen umhaute. Umgehauen hat mich aber auch der Preis, der war einfach nicht drin.
Dann wurde die Olympus OM-D E-M5 angekündigt, und nach den ersten Tests kaufte ich sie mir. Was für ein Erlebnis. Ich war vollkommen zufrieden. Neben dem durchschnittlichen Standardzoom kaufte ich mir das Olympus 45mm F/1.8 und das Panasonic 20mm F/1.7 Objektiv. Tolle Linsen an einer tollen Kamera. Dabei wäre es auch geblieben wenn nicht plötzlich die Fujifilm X-E1 angekündigt wurde, welche die gleiche Bildqualität wie die X-PRO1 jedoch zu einem wesentlich geringeren Preis, bieten sollte.

So entschied ich mich aufgrund meiner Begeisterung für die Bildqualität der X-PRO1, es trotz meiner Zufriedenheit mit der Olympus OM-D E-M5, die Fujifilm X-E1 zu probieren. Das tat ich und bin dabei geblieben, denn die Bildqualität ist nochmals besser als bei der OM-D.

Seit November 2012:

  1. Fujifilm X-E1
  2. Fujifilm XF 35mm F/1.4
  3. Fujifilm XF 18-55mm F/2.8-4

Meine Fototasche ist eine Domke F-5XB im ‚rugged wear‘ style, die nicht nur praktisch ist, sondern auch noch gut aussieht.

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