
Nachdem wir bereits 2 mal auf Ko Hai im Thapwarin Resort gewesen sind (siehe: Thapwarin resort auf Koh Hai) wollten wir im Februar 2008 mal das direkt daneben gelegene Coco Cottage ausprobieren. Das Coco Cottage hat uns von außen schon beim unserem ersten Besuch auf Koh Hai sehr gut gefallen.
Das Coco Cottage steht ebenso wie das Thapwarin Resort in einem kleinen Hain aus Kokospalmen., deren Kokosnüsse jedoch immer wieder entfernt werden, da herabfallende Kokosnüssen einen Menschen sehr schwer verletzen oder gar umbringen können. Im Gegensatz zum Thapwarin Resort, stehen die Hütten des Coco Cottage nicht auf Sand, sondern auf Gras, was sehr angenehm ist. Die Hütten selbst sind komplett aus den Naturmaterialien Holz, Bambus und Palmblättern für das Dach gebaut. Lediglich die Open Air Bäder sind gemauert.
Es gibt quasi vier Kategorien von Bungalows, die Inneneinrichtung an sich ist allerdings in allen Bungalows gleich. Die Beachfrontbungalows liegen in erster Reihe und bieten eine Klimaanlage. Dahinter dann die Seaview Bungalows, ab hier gibt es nur noch Bungalows mit Ventilator. Dann folgen die Garden Cottages und schließlich gibt es noch zwei Family Rooms, für jeweils 4 Personen.
Die Forderfront der Hütten, besteht aus der Tür und einer Fensterfront aus mehreren langen Fensterelementen, die einzeln aufklappbar sind. Der Boden ist mit dunklem, glatten Holz belegt. Die Einrichtung der Bungalows ist spartanisch, aber ausreichend. Eine kleine Truhe, zwei Nachttische, eine Bambus Rohr Vorrichtung zum aufhängen von Handtüchern oder ähnlichem. Über dem Bett ist ein Moskitonetz angebracht. Gegen zu starke Hitze hilft ein großer Standventilator - Aircondition gibt es nur in den Bungalows in der ersten Reihe. Vor den Bungalows befindet sich eine Holzveranda mit zwei Liegen, auf denen man ideal nach einem anstrengenden Tag relaxen und die Palmwipfel über einem beobachten kann.
Als nette Dreingabe sind in den Bungalows jeweils 2 Schirme gegen Sonne oder Regen, zwei Sarongs für den Strand und auch eine Bast Strandtasche enthalten.
Die Bäder sind wie schon beschrieben Open Air Bäder. Dabei befinden sich Toilette und Waschbecken noch unter dem Dach, lediglich die Dusche befindet sich - durch eine kleines Mäuerchen und ein Duschvorhang abgetrennt - wirklich komplett unter freiem Himmel.
Das Restaurant ist wie alle Restaurants auf Ko Hai etwas teurer als am Festland oder auf den Inseln im Golf von Thailand. Das Essen ist sehr lecker und die Angestellten sind sehr nett und zuvorkommend. Manchmal wird etwas vergessen, ist dann aber in null-komma-nichts da, wenn man jemanden darauf anspricht. In manchen Bericht wurde der Service als zu langsam beschrieben, was ich nicht nachvollziehen und bestätigen kann. Aber ich habe auch kein Problem damit mal 15 Minuten auf mein Gericht zu warten und selbst das kam nur zu absoluten Stosszeiten vor, wenn das Restaurant brechend voll war. Es gibt auch noch eine Cocktailbar, wobei die Cocktails - wie an vielen thailändischen Cocktailbars nicht wirklich empfehlenswert sind. Ich bleib da lieber bei meinem Sang Som mit Coke da kann man nichts falsch machen :-)
Für das Seaview Cottage habe wir ca. 50 Euro pro Bungalow bezahlt. Darin enthalten ist auch ein Frühstück für zwei Personen. Dabei hat man die Auswahl zwischen einem American Breakfast oder Fruchtmüsli mit Joghurt. Beides schmeckt sehr lecker und man wird satt, mehr aber auch nicht. Ich hätte ab und zu gerne noch ein bis zwei Toast mehr vertragen ;-)